Atelierstipendium

In den Otto-Steidle- Ateliers unter der Fußgängerbrücke in der Ganghoferstraße stellen wir durch ein Stipendium einem jüngeren Künstler einen kostenlosen Arbeitsplatz zur Verfügung. Ab 2016 verlängert sich die Laufzeit von 3 auf 5 Jahre; zudem wurde das bisherige 100% Stipendium in zwei 50% Stipendien geteilt.

2016–2021
Anja Buchheister & Thomas Splett

2012–15
Saskia Neuhaus

2009–12
Oliver Westerbarkey

2006–09
Paul Huf und Annette Schemmel

Projektinitiator
Die Idee der Ateliers unter der Brücke Ganghoferstraße geht zurück auf den Münchner Architekten Rudolf Hierl. Er entwickelte diese zusammen mit der Grundschule (Pfeuferstr. 1) nach einem von ihm gewonnenen Wettbewerbsverfahren. Eine alleinige Finanzierung über den Haushalt der Landeshauptstadt München erwies sich als nicht darstellbar.

Projektrealisierung
Finanzierung, Realisierung und Betrieb der Ateliers erfolgt durch eine eigens gegründete Projektgesellschaft der FONDARA Unternehmensgruppe. Die in München ansässige FONDARA entwickelt und investiert bundesweit in Sonderimmobilien, wie Hotels und Einzelhandelszentren. Das Grundstück unter der Brücke sowie die technischen Schnittstellen zur Brücke stellt die Landeshauptstadt München, vertreten durch das Baureferat, über einen langfristigen Gestattungsvertrag zur Verfügung. Der Vertrag sieht auch vor, dass die Miete nicht höher als € 6,- pro m² netto kalt beträgt. Die Gesamtinvestitionskosten der Ateliers beliefen sich auf rund 420.000 €

Name
Mit der Namensgebung „Otto Steidle Ateliers“ soll der verstorbene große Münchner Architekt Otto Steidle geehrt werden. Er war den bildenden Künsten eng verbunden. Nach seinen städtebaulichen und architektonischen Entwürfen wurde die Nachnutzung des alten Messegeländes auf der Theresienhöhe, dort befinden sich die Ateliers, entwickelt.