Ausstellung - Pavillon Ismaning

Abgabe
22. April 2021

Sitzung vorauss.
17. Mai 2021

Jury
Akademieverein / Kallmann-Museum Ismaning

Zeitraum Ausstellung (inkl. Auf- und Abbau)
2. August – 12. September 2021

Zielgruppe

Bewerben können sich Einzelkünstler*innen, Gruppen oder Klassen der Akademie der Bildenden Künste München. Studierende, die 2021 Diplom oder Examen machen, dürfen sich ebenfalls bewerben.

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung folgendes bei:

  • Formblatt (Ansprechpartner, DSGVO)
  • Projektvorstellung inkl. Skizzen
  • Kalkulation der Projektkosten (Kostenrahmen siehe oben)
  • Lebensläufe der Bewerber*innen inkl. Werkbeispiele

Zur Ausschreibung

Das Kallmann-Museum plant für Sommer 2021 eine Ausstellung mit Werken von Studierenden der Akademie der Bildenden Künste in der Galerie im Schlosspavillon Ismaning. Bewerber*innen sind eingeladen, ein Ausstellungskonzept zu entwickeln, das auf den Pavillon und dessen besondere Architektur Bezug nimmt.

Der „Siegerentwurf“ wird mit 3.000 EUR durch den Akademieverein gefördert. Die Summe dient der Produktion und Umsetzung der Ausstellung.

Folgende Kosten sollen damit gedeckt werden: Material, Transporte, Flyer oder Begleitheft. Das Museum übernimmt die Kosten für die Einladungskarte und das Aufsichtspersonal während der Laufzeit.

Pavillon und Park

Beatus ille, qui procul negotiis – Glücklich jener, der fern von den Geschäften. Dieser Spruch von Horaz ziert den kleinen Pavillon im Schlosspark. Er ist Teil der Ismaninger Schlossanlage, die über mehrere Jahrhunderte zum Bistum Freising gehörte.

Besonders prachtvoll entfaltete sich das höfische Leben unter dem Fürstbischof Johann Theodor. Dieser ließ den Hofgarten erweitern und schmückte den Park mit weiteren Gebäuden, von denen heute noch der nach Plänen von François Cuvilliés um 1735 errichtete Pavillon erhalten ist. Der Pavillon wurde Anfang des 19. Jahrhunderts klassizistisch umgestaltet. Ursprünglich diente der Bau als Teehaus, in späteren Plänen wird er als Billard-Pavillon bezeichnet.

Der Schlosspark selbst wurde 1807 von einem vormals barocken Park vom Gartenarchitekten Friedrich Ludwig von Sckell in einen Englischen Garten umgestaltet. Er stellt als kleine private Anlage des bayerischen Hochadels eine interessante Variante der Sckell‘schen Gartenkunst dar. 1816 übernahmen der Stiefsohn Napoleons, Eugène de Beauharnais, und seine Gemahlin Auguste Amalie, Tochter des Bayerischen Königs Max I. Joseph, als Herzog und Herzogin von Leuchtenberg das Schloss als Sommerresidenz.

Technische Bedingungen

Beim Schlosspavillon handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude. Es darf nicht in die Wände oder den Boden gebohrt werden. Alle Maßnahmen müssen ohne Beschädigung des Raumes reversibel sein. Für Werke, die an Wänden gezeigt werden, stehen Hängeleisten zur Verfügung.