Silvia Gardini

Kat. 28

Silvia Gardini

Fear and Loathing 1/37

2022
Druck auf Papier in Rahmen
30 x 40 cm

Material: € 25
Aufrufpreis: € 200
Klasse
Prof. Gerry Bibby
 
Aktuelles Semester
6
 
Instagram Account
 

Kommende Ausstellungen/Projekte
Talk 
(29.2022): Fair Practice in the art world (SALOON München, The Artist and the others) Talk und discussion panel (10.2022): Konferenz Lehrende Kunsthochschule in die Niederlande zu Diskriminierung, MeToo und Gleichbehandlung in der Kunstwelt

Silvia Gardini ist im Vorstand vom Niederländischen Künstlerkollektiv für Gleichbehandlung „Engagement Arts NL“, aktuelle Projekte hier: www.engagementarts.nl

Links (Artikel, Projekte…)
Podcast (NL) Kunstenbond: Grenzüberschreitendes Verhalten in die Kunstwelt. https://kunstenbond.nl/nieuws/kunst-bondcast-7-grensoverschrijdend-gedrag-en-machtsmisbruik
 
Lecture series AdBK 2020/2021 „despite allegations“ https://www.adbk.de/de/aktuell/aktuell-kategorieblog/2796-despite-allegations-2.html
 
Lecture MeToo in der Kunstwelt, Symposium „RESPEKTI“, HFF MUC 2021 https://anmeldung.hff-muc.de/respekt/2021/
 
Lecture Machtmissbrauch an Kunsthochschulen mit Delphine Bedel, Symposium „Macht/missbrauch“, HGB Leipzig 2022 https://www.hgb-leipzig.de/hochschule/kalender/1296
 
Training for art professionals and institutions, „Fighting abuse of power in fine arts, starting with Compliance“, Engagement Arts NL in Zusammenarbeit mit Kanzlei Hogan Lovells March 2022
 
Wichtige Hashtags/Accounts zum verlinken..
#MeToo
@engagement_arts_nl, www.engagementarts.nl
 
Artist Statement
Die ausgewählte Auktionsarbeit ist Teil einer größeren Arbeit, welche zur Jahresausstellung 2022 gezeigt wurde. Die gesamte Arbeit besteht aus einer Reihe von Zertifikaten, welche für den gesamten Lehrkörper der Akademie ausgestellt wurde.
Was vor Jahren mit der #metoo-Bewegung begann, hat sich inzwischen in vielen verschiedenen Branchen manifestiert, nämlich: in der öffentlichen Empörung über Machtmissbrauch und der damit verbundenen Diskriminierung, Sexismus und geschlechtsspezifischen Gewalt.
 

Die Kunstszene bleibt für viele ein risikoreiches Umfeld mit starken Machtkonzentrationen, dem Tropus des künstlerischen Genies, der inhärenten Subjektivität der Kunst und dem Sozialen und wirtschaftlichen Prekariat, die das Leben vieler aufstrebender Künstler*innen begleitet. Ziel ist Institutionen, Unternehmen und Organisationen auf diesem Gebiet ein sicheres Lernen und/oder Arbeiten zu gewährleisten.

Themen, die mich in meiner Arbeit grundsätzlich beschäftigen
Machtstrukturen, Machtmissbrauch und grenzüberschreitendes Verhalten in den Künsten, insbesondere an Kunstakademien, mit dem Fokus des Einflusses von #MeToo in der Kunstwelt und wie ein Compliance System aussehen könnte. Gleichbehandlung, Diskriminierung, Feminismus, Inklusivität, Prekarität in die kreative Industrie, Strafrecht.

Medien, mit denen ich arbeite
Meine Jura-Kenntnisse.
 
In meiner Arbeit für die Auktion geht es um…
…grenzüberschreitendes Verhalten in der Kunst und Kulturschaffenden Welt seit #MeToo
 
Der Titel meiner Arbeit für die Auktion bedeutet/bezieht sich auf…
Es ist sowohl eine Referenz an das homonyme Werk von Hunter J. Thompson, worin Exzess, Betäubung und Grenzenlosigkeit Zentral sind, als auch der Ausdruck für das gesunde Misstrauen an Autoritäten, die zwar für Schutz stehen sollten, dieser Aufgabe aber nicht immer nachkommen. Beide haben sich als anwendbar auf Kunsthochschulen erwiesen.